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Jahreshauptversammlung KFV am 20.10.17

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 23.10.2017:

Bereits über 1000 Alarme in 2017

Feuerwehr Erste Bilanz des neuen Kreisbrandrats Mike Stahl: Mit den Herausforderungen muss die Mitgliederwerbung wachsen.

Blaibach. Die Leistung der Feuerwehren im Landkreis Cham dargestellt hat Kreisbrandrat Michael Stahl seinen ersten Tätigkeitsbericht in der seit dem Vorjahr neuen Funktion. Und diese Bilanz hat es in sich.

Angefangen von zahlreichen Aus- und Fortbildungen, über diverse Einsätzen, von denen allein heuer weit über 1000 Alarmierungen abzuarbeiten waren, über Neuanschaffungen im Fahrzeugwesen bis hin zu Aktionen, um den Mitgliederschwund zu stoppen. Das Ganze rundeten zahlreiche Festveranstaltungen ab.

Im Haus des Gastes in Blaibach hieß Michael Stahl im Beisein zahlreicher Vertreter der regionalen und überregionalen Feuerwehrführung, die Partner im Einsatzdienst als auch den Repräsentanten der Kommunalpolitik insbesondere die Vertreter der 190 Feuerwehr willkommen heißen.

Führen, Fördern, Fordern

“Führen, Fördern, Fordern” verwies Michael Stahl auf den Sektor Ausbildung auf die Schulungen mit dem Schaumtrainer, die Abschlussprüfung im Bereich Modulare Truppausbildung oder die Fortbildungsmaßnahmen im Bereich Gefahrgut, Atemschutz oder Funktechnik.

“Am 21. November ist der Startschuss der neuen Atemschutzstrecke” verwies Michael Stahl auf die in den Neubau der Feuerwehrzentrums in Furth integrierte Übungsstrecke.

Kurz streifte Michael Stahl einige Ereignisse aus dem Berichtszeitraum. So trafen sich die Berufsfeuerwehren zu den Skimeisterschaften am Arber, oder stellten sich Bürgermeister der Leistungsprüfung. “Ehrenamt trifft Schule ist eine Aktion, die uns hilft Nachwuchskräfte zu finden,” so Michael Stahl. Die Heißbrandausbildung wurde in Furth durchgeführt. Von überregionaler Bedeutung ist die unterzeichnete Grenzüberschreitende Hilfeleistungsvereinbarung.

Katastrophenschutzübung 2018 Um für die Anforderungen im Katastrophenschutz besser gerüstet zu sein, durften die Feuerwehr und die Malteser neues Gerät in Empfgang nehmen.

“Feuerwehr zum Anfassen” war eine Aktion der Feuerwehrfrauen begleitend zum Feuerwehrfest in Gotzendorf, das von der Bevölkerung nur sporadisch angenommen wurde” so Michael Stahl doch etwas ernüchtert. Mit einem kurzen Film, der die Ansprache auflockerte, ließ er zudem die Festivitäten im Bereich der Landkreisfeuerwehren nochmals lebendig werden.

Mit der Information über personelle Änderung bei der Führung im ABC-Zug, den nunmehr Günther Fink führt, leitete der Sprecher zu den anstehende Aufgaben um. Die Mitgliederwerbung müsse intensiviert werden, dies betreffe sowohl die Feuerwehrverein als auch den Aktivenbereich. “Wir dürfen nicht warten, bis es zu spät ist”, so der Kreisbrandrat warnend. Geplant sei im kommenden Jahre eine größere Katastrophenschutzübung, ebenso, wie man die Jahresversammlung dann schon im April plane.

Anpacken - auch 2018 wieder

“Ohne Ehrenamt funktioniert die Gesellschaft nicht”, so Michael Stahl auf die Vielzahl von Ereignissen, Ausbildungen und insbesondere Einsätze zurückblickend. Mit einem Dank angefangen bei Landrat Franz Löffler, über die Kommunen und Partner im Einsatzdienst bis hin zu jedem einzelnen Feuerwehrdienstleistenden schloss Michael Stahl seinen fast einstündigen Bericht. “Der eine wartet auf den Wandel, der andere packt an und handelt - wir packen auch 2018 wieder an”, beschrieb der Kreisbrandrat das Engagement der Wehren.

Aus dem Kassenbericht von Anton Ruhland waren positive Zahlen zu vernehmen. Die beiden Kassenprüfer Ottmar Handl und Rudi Ried empfahlen, den Kassier und die Vorstandschaft zu entlasten, was dann auch einstimmig bei jeweils einer Enthaltung erfolgte. Zum Schriftführer wurde als Nachfolger von Erwin Löffler der Kommandant der Feuerwehr Vilzing, Andreas Lankes, gewählt. Michael Schrödl wurde zum Inspektionsjugendwart für den KBI-Bereich Roding ernannt. (kht)

Politiker loben die Wehren

Bilanz Landrat Löffler sieht Leistung wie bei Berufsfeuerwehren.

Blaibach. “Die Feuerwehr ist da, wenn man sie braucht”, so Landrat Franz Löffler auf die Bilanz von Kreisbrandrat Michael Stahl am Freitag bei der Versammlung in Blaibach eingehend. Was dabei vielfach übersehen werde: im Gegensatz zu Berufsfeuerwehren in großen Städten werde im Landkreis Cham professionelle Hilfe ehrenamtlich geleistet.

Und dies sah der Landrat einmal mehr an der Jahresbilanz verankert. In gleicher Weise lobten die Arbeit der Feuerwehr, die einee wesentliche Anteil daran tragen, dass Sicherheit mehr denn je ein wesentlicher Standortfaktor ist, unisono MdB Karl Holmeier, MdL Dr. Gerhard Hopp, KBR Anton Bögl und Polizei-ChefStephan Gürster.

“Gratulation zu diesem Bericht, es ist nicht leicht, in die Fußstapfen eines Johann Weber zu treten” so Landrat Franz Löffler an Michael Stahl gerichtet. Dessen Vertrauensvorschuss mit dem guten Wahlergebnis aus dem Vorjahr sah Franz Löffler mehr als bestätigt. Das Geheimnis des Wirkens des neuen Kreisbrandrates sah er darin, dass er sich Teamplayer zeige. “Der Bürger in Not hat ein Anrecht auf professionelle Hilfe - Und diese Hilfe wird im Landkreis Cham auf höchstem Niveau und ohne Unterschied zu Berufsfeuerwehren ehrenamtlich geleistet”, stellte der Landrat deutlich heraus.

Die Sicherheit stelle einen wesentlichen Standortfaktor in einer sich verändernden Welt dar. Exemplarisch stellte Franz Löffler an drei Einsätzen die exzellente Arbeit der Landkreisfeuerwehren heraus. Er bat darum, den gemeinsamen Weg mit den Wehren der Tschechischen Republik weiterhin zu beschreiten. “Der Landkreis Cham ist als Helferlandkreis bekannt. Doch was nutzt das beste Gerät, ohne geschultes Personal”, so der Sprecher auf die überörtlichen Einsätze eingehend, bei denen sich die Landkreisfeuerwehren gut darstellten. “Der Feuerwehrfamilie herzlichen Dank für die imposante Arbeit”, so MdB Karl Holmeier, in gleichem Sinne wie MdL Dr. Gerhard Hopp, der zusagte, dass die Politik auch weiterhin die Arbeit der Feuerwehren unterstützen werde. “Obwohl geographisch am östlichsten gelegen, seid ihr uns in vielen Punkte voraus”, so der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberpfalz, KBR Anton Bögl, der dazu unter anderem die Leistungen im Bereich Ausbildung oder Ausrüstung anführte. “Feuerwehrleute dürfen nicht auf dem Schlauch stehen”, so Stephan Gürster auf die sich stets wandelnden und herausfordernder werdenden Aufgaben eingehend. “Für uns als Polizei und Rettungsdienst ist die Feuerwehr ein stets verlässlicher und leistungsstarker Partner.” “Die kommunale Pflichtaufgaben wird durch das Ehrenamt erfüllt”, so Blaibachs stellvertretende Bürgermeister Josef Speckner. Er dankte den Mitgliedern der Feuerwehr Blaibach für die Organisation der Veranstaltung. (kht)

Letzte Änderung: 04. November 2017 von Webmaster
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