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Übung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche am 23.9.16 in Windischbergerdorf

Zeitungsartikel aus dem „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 27.9.2016:

Zusammenspiel der Kräfte bei Waldbränden geübt
 
Alarm An der großen Übung am Buchberg zum Abschluss der Brandschutzwoche waren fast 130 Feuerwehrleute beteiligt.

Cham/WINDISCHBERGERDORF. Bei der großen Abschlussübung in der Brandschutzwoche am Buchberg bei Windischbergerdorf am Freitagabend waren fast 130 Feuerwehrleute aus 16 Feuerwehren und der Flughelfergruppe aus Thürnstein im Einsatz. Die Alarmierung erfolgte gegen 18 Uhr. Das Szenario war ein angenommener Waldbrand auf dem Buchberg. Übungsziele waren das Zusammenspiel der Einsatzkräfte, die Funktion von Abschnittsleitern und ein Löschfahrzeug-Pendelverkehr, der Wasser an die Einsatzstelle im Wald bringt.

Ausgearbeitet hatten die Übung nach Absprache mit Kreisbrandinspektor Marco Greil und den Kreisbrandmeistern der 1. und 2. Kommandant der Feuerwehr Windischbergerdorf, Franz Meier und Andreas Wein. Die Anfahrt der Feuerwehrautos musste primär über Windischbergerdorf erfolgen, weil hier das beste Wegenetz ist. Als Abschnittsleiter waren Matthias Schönberger für die Brandbekämpfung, Andreas Wein für den Pendelverkehr und Karl Bartonizek für die Wasserförderung zuständig. Bartonizek hatte fünf Tanklöschfahrzeuge zur Verfügung, die insgesamt 12 500 Liter befördern konnten, und von der Flughelfergruppe die zusätzlich noch zwei Außenlastbehälter mit je 900 Litern für den Hubschraubereinsatz. Im Pendelverkehr brachten die Tanklöschfahrzeuge Wasser vom Festplatz Windischbergerdorf über Schlammering und Kothmaißling zum Einsatzort im Wald. Zusätzlich wurde eine gut 800 Meter lange Wasserleitung vom Unterflurhydranten in der Lärchenwaldstraße zur Brandstelle aufgebaut.

Als kritische Beobachter verfolgten die Übung Kreisbrandinspektor Marco Greil und die Kreisbrandmeister Hermann Schwarzfischer, Anton Bierl, Hans Hochmuth, Josef Früchtl und Inspektions-Jugendwartin Martina Feuerer. Bei der Abschlussbesprechung auf dem Festplatz in Windischbergerdorf schilderte Kommandant Franz Meier den Grund für die Übung. Bereits im letzten Jahr brannte ein Baumstumpf im Bereich unterhalb Wasserreserve. Dabei wurde festgestellt, dass der Buchberg mit seinem großen Waldbestand eine gefährliche Einsatzstelle darstellt, weil es Schwierigkeiten mit Wasserversorgung gibt. Meier stellte fest, dass es einige Zeit dauert, bis man Wasser an der Einsatzstelle hat, dann aber zuverlässig. Sein Fazit: Alle haben gut zusammengearbeitet. Meier dankte der Stadt Cham und Stadtrat Dieter Krause für einen Zuschuss zur Verpflegung, die von Susi Schwarz bereitgestellt wurde und wies noch daraufhin, dass die Flughelfergruppe ihre ganzes Equipment aufgebaut hatte, das nach der Besprechung noch besichtigt werden konnte.

KBM Anton Bierl bedankte sich bei der Ortsfeuerwehr für die Planung und Organisation. Marco Greil dankte Josef Mühlbauer, der bei dieser Übung mit seinem großen Autokran sozusagen als “Hubschrauberpilot” für den Löschwasserbehälter fungierte. “Wenn die Katastrophe kommt, sind wir bereit”, ist sich Greil sicher. “Wir im Landkreis stellen uns diesen Herausforderungen und haben schon vor längerer Zeit Kontingente aufgestellt, um solche Ereignisse bewältigen zu können”, sagte der KBI und betonte dabei auch, dass der Buchberg ein schwieriges Objekt ist mit einer Forststraße, die nicht leicht zu befahren ist. Nach kleinen Anlaufschwierigkeiten sei alles gut ins Laufen gekommen und habe zum Schluss reibungslos funktioniert. (fsh)

 

Übungszeit:  23. September 2016, 19.00 Uhr
Ort:  Windischbergerdorf
Dauer:  2 Stunden
Eingesetztes Gerät:  TLF 16/25, TSF, TS, Schlauchmaterial
eigene Einsatzkräfte:  28


 
 
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