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Einweihung der neuen Stockbahnen des SV Runding

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 10.5.2016:

Die Stockschützen gönnen sich neue Bahnen

Jubiläum Zum Gründungsfest in Runding kamen prominente Gratulanten und Redner.

Runding. Mittlerweile kann die Stockschützenabteilung des SV Runding auf 20 erfolgreiche Jahre zurückblicken und feierte dies am Samstag gebührend. Zum Jubiläum beschenkte sich die Abteilung mit Unterstützung durch die Gemeinde Runding selbst mit neu renovierten Stockbahnen, die im Zuge der Feierlichkeiten gesegnet wurden.

Minutengenau erfüllte Bürgermeister Franz Piendl seine Aufgabe als Schirmherr. Nachdem der Festverein vom Schulhaus aus, begleitet von den Gemeindevereinen, zum Sportgelände gezogen war, erbat Diakon Stefan Oana den Gottes Segen für die Sommerstockbahnen. Kaum waren die letzten Tropfen des Weihwassers gefallen, begann es stark zu regnen und die zahlreichen Gäste stürmten das aufgestellte Zelt.

Die erste Maß des Abends gezapft

Drinnen hieß Abteilungsleiter Jürgen Breu neben Schirmherrn und Bürgermeister Franz Piendl mit Frau auch dessen Stellvertreter Markus Griesbeck willkommen. Den Stockschützen gaben zudem MdB und Kreisobmann Karl Holmeier, MdL Dr. Gerhard Hopp, Altbürgermeister Willi Hastreiter und die Gemeinderäte die Ehre. Unter lautem Beifall zapfte der Schirmherr die erste Maß Bier des Abends aus der Osser-Brauerei an, die mit Alexander Ritzinger vertreten war.

Die Abteilung der Stockschützen wurde 1996 mit 32 Mitgliedern gegründet, darunter der mittlerweile verstorbene Ludwig Mühlbauer, dem man eine Gedenkminute widmete. Im Jahr darauf folgte der Bahnenbau mit großer Unterstützung durch den damaligen Bürgermeister Willi Hastreiter. Bald darauf fand ein Gründungsturnier mit 33 Gastmannschaften aus dem Kreis 600 und den Nachbarkreisen statt. Dies verhielt sich über die vergangenen 20 Jahre konstant und auch beim Jubiläumsturnier, das am vergangenen Freitag und Samstag stattfand, konnten die Rundinger wieder 33 Vereine begrüßen.

Erneuerung der Bahnen stand an

Seit 17 Jahren findet zudem jährlich eine Gemeindemeisterschaft im Sommerstockschießen statt, die sich zu einem Highlight bei Jung und Alt entwickelte. Bis zu 28 Mannschaften kämpfen dabei um den Wanderpokal. Doch durch den starken Abbau der Bahnen über die Jahre war im vergangenen Herbst eine Erneuerung der Bahnen unumgänglich.

Abteilungsleiter Breu richtete bei seinem Rückblick auf die Geschichte seinen Dank an die Gemeinde und die Gemeinderäte. Die Hauptlast für die Renovierung trägt zwar die Abteilung, doch die Kommune griff den Stockschützen unter die Arme. Unterstützung erfuhr man auch von Seiten des Bauunternehmens Rädlinger, die der Gemeinde für die Maßnahme eine Spende zukommen ließ. Mit vereinter Kraft war es möglich, die Bahnen pünktlich zum Jubiläum zu erneuern. Dadurch wurde eine Bewerbung um die Ausrichtung einer Kreismeisterschaft in der B-Klasse möglich, die am 17. Juli 2016 stattfinden wird.

Viele Hände haben zusammengeholfen, damit beim Stockschießen in Runding optimale Bedingungen herrschen. Mit aktuell 20 aktiven Mitgliedern wäre jedoch solch ein Jubiläumsfest nicht zu stemmen gewesen. Hier zahlte sich aus, dass die Stockschützen immer helfen, wo sie gebraucht werden und sich auf Unterstützung aus allen Abteilungen verlassen konnten. Breu richtete an alle ein herzliches “Vergelt 's Gott”.

Gratulationen für das 20-Jährige

Lob ernteten die Stockschützen von Schirmherr Franz Piendl und SV-Hauptvorstand Franz Kopp: “Wenig Leute mit viel Engagement und Herzblut.” Beide wünschten den Gästen trotz der Regenmassen vor dem Zelt noch gesellige Stunden. Gratulationen für das 20-jährige Bestehen gab es auch von Bundestagsabgeordneten und Kreisobmann Karl Holmeier. Stockschießen sei ein Sport für Jung und Alt, in dem Geselligkeit und Kameradschaft im Vordergrund stehen. Im Hinblick auf den Rundinger Stockschützen Alois Wittmann, Bezirksschiedsrichterobmann der Oberpfalz und Chef von 500 Schiedsrichtern, merkte Holmeier an: “Die Regeln werden ja praktisch in Runding geschrieben!”.

Er wünschte der Abteilung für die Zukunft viel Erfolg, Freude und dass sich junge Stockler für den Sport begeistern. Als Erinnerung überreichte er einen Zinnteller, der im Vereinsheim einen Ehrenplatz erhält. Aus der 20-jährigen Geschichte der SV-Stockschützen ist ein Mann nicht wegzudenken: Jürgen Breu. Seit der Gründungsstunde ist er in der Abteilungsleitung aktiv - 14 Jahre als Vorsitzender, dann als Stellvertreter und nun wieder an der Spitze der Stockler. Gerhard Rädlinger nahm das Fest zum Anlass, Breus Verdienste, dessen Familie mit involviert ist, herauszuheben und überreichte als Zeichen der Anerkennung einen eigens angefertigten Bierkrug. (cmi)

 

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Letzte Änderung: 30. August 2016 von Webmaster