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Jahreshauptversammlung 2016

 

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 2.1.2017:

2016 einmal pro Woche im Einsatz

Bilanz Starkregen, Brände, Unfälle, Wespennester: Die Aktiven der FF Runding waren im vergangenen Jahr ex trem gefordert.

Runding. Laut Kreisbrandrat Michael Stahl steht eine gut aufgestellte Feuerwehr auf vier Säulen. Die erste stellt die aktive Mannschaft dar, die zweite die Jugendarbeit, eine dritte der Verein - und die vierte Säule bilde die Unterstützung der Gemeinde. All diese Faktoren sind bei der FF Runding bestens im Lot, davon konnte sich der neue Kreisbrandrat bei der Jahresversammlung am Freitag überzeugen. Mehr als 90 Mitglieder hieß Vorsitzender Hubert Scheubeck im Saal der Brauereigaststätte Brandl willkommen.

Zweiter Vorsitzender Sven Schmuderer legte einen umfangreichen Tätigkeitsbericht vor. Er erwähnte unter anderem die Tagesskifahrt, bei der es 2016 eine eigene Schlittengruppe gab. Am 18. Februar 2017 geht es ins Skigebiet Wilder Kaiser. Anmeldungen können ab sofort bei Sebastian Greil oder Hubert Jobst getätigt werden. Beim Hallenfest empfing der neue Gerätehausanbau den kirchlichen Segen durch Pfarrer Kilian Limbrunner. Nach drei Neuaufnahmen - Luis Griesbeck, Markus Ruhland und Wolfgang Nachreiner - bestand die FF Runding zum Jahresende aus 375 Mitgliedern.

Zum Helfen nach Lederdorn

Fast einmal pro Woche war die aktive Mannschaft bei Einsätzen gefordert. Am 7. Juni brach in Niederrunding in einem Wohnhaus ein Brand aus. 28 Rundinger, davon zwölf unter schwerem Atemschutz, kämpften gegen das Feuer. Dazu kamen ein Brand in einem holzverarbeitenden Betrieb in Weiding, ein Zimmerbrand am Rundinger Dorfplatz sowie Anfang Dezember ein Zimmerbrand in Walting. Aufgrund der Starkregenereignisse stieg die Anzahl der Technischen Hilfeleistungen auf 38. Dabei musste man nicht nur in der eigenen Gemeinde, wie beim Reiterhof und im Steinbruch Blauberg, sondern auch in Lederdorn Keller, Garagen, Höfe und Betriebsgelände auspumpen. 15 Wespennester wurden entfernt, Ölspuren beseitigt und Hubschrauberlandeplätze ausgeleuchtet. Bei Unfällen, wie in Perwolfing, als ein Auto in einen Traktor fuhr, wurden Verletzte geborgen, der Verkehr geregelt und die Straße gereinigt. Insgesamt waren 319 Feuerwehrleute bei den Einsätzen 2016 gefordert.

All diese Einsätze wären nicht machbar ohne die große Bereitschaft der Aktiven, sich fortzubilden. Die Gruppe von 26 Atemschutzträgern wird durch Kai Vieth und Tobias Rädlinger bereichert, die sich 40 Stunden bei einem Lehrgang schulen ließen. Ihnen beiden wurde bei der Versammlung das Abzeichen überreicht. Ebenfalls 40 Stunden seiner Freizeit opferte Dr. Thomas Scheubeck für den Gruppenführerlehrgang an der staatlichen Feuerwehrschule Regensburg. Scheubeck ist auf Landkreisebene als Fachberater Chemie unterwegs und wurde am Freitag zum Hauptlöschmeister ernannt. Aufgrund des mit Erfolg absolvierten Zugführer-Lehrganges sowie vieler weiterer Lehrgänge und Fortbildungen beförderte Bürgermeister Franz Piendl den Kommandanten Sebastian Greil zum Brandmeister.

Er brach seinen Grundsatz

“Eigentlich wollte ich nicht schon so früh meinen Grundsatz brechen: Wenn ich auf eine Versammlung gehe, dann bleibe ich auch dort!”, entschuldigte sich Kreisbrandrat Michael Stahl am Freitag. Weil er aber einer anderen Feuerwehr auch seinen Besuch fest zugesagt hatte, wurden die Ehrungen vorgezogen. Und von diesen gab es eine Menge. Über das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber freuten sich Karl Bräu, Andreas Griesbeck, Robert Haberl, Hubert Jobst, Florian Mühlbauer und Alexander Pallmer. Das eher seltene Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige aktive Dienstzeit wurde Alois Klingseisen überreicht. Seit 1975 hat er die Lehrgänge Gruppenführer, Maschinist, Atemschutzgeräteträger, Sprechfunk und Leiter einer Feuerwehr absolviert. Er fungierte 17 Jahre als zweiter Kommandant und war zu dieser Zeit auch Atemschutzbeauftragter.

Zahlreiche Mitglieder halten ihrem Verein seit Jahren die Treue. Der älteste von ihnen ist Johann Heigl mit 75 Jahren Vereinszugehörigkeit. Obwohl er selbst nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, gab es für ihn anerkennenden Applaus. Kurz vor dem von den Jagdpächtern, von ihnen war Heinrich Mühlbauer anwesend, spendierten Kameradschaftsessen, zollte Franz Piendl der Wehr seine Anerkennung. Er betonte, auf die FF Runding sei immer Verlass. Die Bürger könnten sich hier gut aufgehoben fühlen. (cmi)

Ehrungen:

Feuerwehr-Ehrenzeichen Silber: Karl Bräu, Andreas Griesbeck, Robert Haberl, Hubert Jobst, Florian Mühlbauer, Alexander Pallmer

Feuerwehr-Ehrenzeichen Gold: Alois Klingseisen

25 Jahre Mitgliedschaft im Verein: Hermann Ertl, Christian Geiger, Michael Irlbeck, Josef Kolbeck jun., Josef Müller, Rudolf Raum, Christian Wittmann

40 Jahre Mitgliedschaft im Verein: Monika Heitzer, Angela Pfeilschifter, Maria Serve, Jutta Staudner, Max Altmann, Maximilian Altmann, Josef Breu, Ludwig Bücherl, Franz Gall, August Graf, Willi Greß, Anton Höninger, Josef Kiefl, Josef Meier, Karl Meier, Max Meier, Anton Mühlbauer, Johann Mühlbauer, Josef Mühlbauer, Franz Müller, Josef Müller, Gerhard Rädlinger, Peter Schönberger, Franz Speckner, Karl Wagner, Johann Weindl

50 Jahre Mitgliedschaft im Verein: Josef Kolbeck sen., Heinrich Mühlbauer , Konrad Pöschl, Josef Speckner, Reinhold Steinbrenner, Karl-Heinz Wieser

60 Jahre Mitgliedschaft im Verein: Alfons Mühlbauer

75 Jahre Mitgliedschaft im Verein: Johann Heigl

Beförderungen

Hauptlöschmeister: Dr. Thomas Scheubeck

Brandmeister: Sebastian Greil

 

 

Veranstaltungszeit:  30. Dezember 2017, 19.30 Uhr
Ort:  Schloßbrauerei Brandl Runding
Dauer:  3 Stunden
Teilnehmer:  99


 
 
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Letzte Änderung: 13. Februar 2017 von Webmaster
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