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Atemschutzübung am 7.11.15

Ein "heißes Gerät" hatten sich die Feuerwehrleute am Samstag nach Runding geholt - es spuckte mehrere Meter weit Feuer und die Hitze der hunderte Grad heißen Flammen waren auch noch mit Sicherheitsabstand deutlich spürbar. In den Kampf zog aber hier kein edler Ritter gegen den Drachen, sondern die Atemschutztrupps des KBM Bereichs von Anton Bierl gegen den mobilen Firetrainer des Bezirksfeuerwehrverbandes der Oberpfalz. Extrem mutig mussten sie trotzdem sein, denn die Organisatoren von der FF Runding simulierten damit einen Gasbrand. Mit dem Strahlrohr näherten sich die teilnehmenden Männer und Frauen hochkonzentriert dem Flammenwerfer. Während der Partner den Feuerstrahl mit dem Wasser bannte und zur Seite drückte, musste der oder die andere in die Gluthitze greifen und mittels Drehrad die Gaszufuhr drosseln. Bei diesem Training ging es vor allem darum, zu lernen, mit Hitze und offenen Feuer umzugehen. Weitere Ausbildungsziele waren unter anderem die richtige Strahlrohrführung im Einsatz. Die Niederrundinger Wehr schickte sechs Atemschutzgeräteträger zur Übung, ebenso wie Weiding und die FF Windischbergerdorf mit vier. Am höchsten war die Beteiligung seitens der FF Runding, die 14 Atemschutzgeräteträger stellten, darunter sogar ein Vater/Tochter-Team. Den Teilnehmern wurde einiges abverlangt. Wie anstrengend die Übung unter den erhärteten Bedingungen mit eingeschränktem Sichtfeld und schwerer Montur auch für die Nerven war, erkannte man nur zu deutlich, wenn sich die Partner nach geschaffter Übung gegenseitig erschöpft auf die Schulter klopften oder Jubelschreie ausstießen. Neben der perfekt sitzenden und einwandfreien Ausrüstung ist ein umsichtiger und zuverlässiger Kamerad im Ernstfall die einzige Lebensversicherung. Beratend zur Seite standen den Atemschutztrupps Kreisbrandinspektor Marco Greil, Kreisbrandmeister Anton Bierl und vor allem Vorstand Hubert Scheubeck, der die Übung organisiert hatte. Er hatte den Firetrainer am Vormittag von Regensburg geholt und ist im Umgang mit dem Gerät geschult. Jeweils eine halbe Stunde trainierten die Feuerwehren daran. Als Übungsgelände diente der Bauhof, auf dem die Aktiven der Rundinger Wehr unter Kommandant Sebastian Greil, kurz vor Beginn große Strahler zum Ausleuchten des Geländes aufgebaut hatten. (cmi)

 

Übungszeit:  7. November 2015, 17.00 Uhr
Ort:  Runding
Dauer:  3 Stunden
Eingesetztes Gerät:  Atemschutzgeräteträgerausrüstung
eigene Einsatzkräfte:  13


 
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Letzte Änderung: 16. November 2015 von Webmaster