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Gemeinschaftsübung am 10.4.15 in Perwolfing

Zeitungsartikel aus dem „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 13.4.2014:

Brand in der Abgelegenheit: Woher kommt genug Wasser?
 
ÜBUNG Sechs Feuerwehren und Atemschutztrupps probten den Ernstfall zwischen Perwolfing und Kothmaißling.

Niederrunding. Woher können die Feuerwehren im Falle eines Brandes an Außenstellen, wie den drei Häusern zwischen Perwolfing und Kothmaißling, genug Löschwasser beziehen? Darum drehte sich alles bei der Gemeinschaftsübung am Freitagabend, an der sich die Feuerwehren aus Niederrunding, Runding, Raindorf, Rieding, Kothmaißling und Windischbergerdorf beteiligten. Angenommen wurde ein Dachstuhlbrand im Wohnhaus der Familie Kiefl, die für die gemeindeüberschreitende Übung ihr Anwesen zur Verfügung stellten. Da das Haus natürlich nicht unter Rauch gesetzt werden konnte, stiegen bald aus einem Schuppen dicke Schwaden.

Innerhalb kürzester Zeit waren die durch Funk alarmierten Feuerwehren am Übungsort eingetroffen. Zügig wurde die Tragkraftspritze aus Kothmaißling am Oberflurhydranten aufgebaut, zwei B-Schläuche angeschlossen und damit das Rundinger und Windischbergerdorfer Löschfahrzeug gespeist. Da hier eine Hauptleitung mit Fernwasser liegt, wäre trotz der großen Wasserentnahme von 1200 Liter noch etwas Luft nach oben gewesen.

Anders sah es beim Unterflurhydranten aus, von dem aus das Niederrundinger Einsatzfahrzeug mit einem B- und zwei C-Schläuchen gespeist wurde. Hier musste der B-Schlauch wieder von der Leitung genommen werden.

Person und Gasflschen geborgen

Neben dem Löschangriff stand noch eine Personenrettung auf dem Übungsprogramm, zu der zwei Atemschutztrupps aus Niederrunding in den verqualmten Schuppen geschickt wurden, die zusätzlich Gefahrgut in Form zweier Gasflaschen bargen. Die FFW Runding stellte einen Sicherungstrupp. Angesichts des dicken Qualms aus dem Schuppen fragten sich mit Sicherheit einige vorbeifahrende Autofahrer auf der B85, warum die Feuerwehrleute nur im hohen Bogen die Wiese bewässerten. Doch mithilfe eines Lüfters wurde das “Brandobjekt” schnell vom Rauch befreit.

Einwandfreie Arbeit gelobt

Einsatzleiter Andreas Bauer, 2. Kommandant FFW Niederrunding, zeigte sich mit dem Ergebnis der Gemeinschaftsübung sehr zufrieden und fasste die Erkenntnisse daraus kurz zusammen. Für die einwandfreie Arbeit lobte auch Kreisbrandmeister Anton Bierl die Feuerwehren. Ziel sei es gewesen, die Wasserversorgung im Außengebiet zu testen. Die Übung könne als voller Erfolg gewertet werden.

Er dankte, wie auch Bürgermeister Franz Piendl, der überaus großen Anzahl an Feuerwehrkameraden und -kameradinnen, die sich an dieser Übung beteiligt hatten und nicht zuletzt der FFW Niederrunding, an der Spitze die Kommandanten Mario Klein und Andreas Bauer, für die Ausrichtung. Die Familie Kiefl hatte dankenswerterweise nicht nur ihr Anwesen zur Verfügung gestellt, sondern stellte für die Anwesenden auch kostenlos Getränke zur Verfügung. (cmi)

 

Übungszeit:  11. April 2015, 19.00 Uhr
Ort:  Perwolfing
Dauer:  2 Stunden
Eingesetztes Gerät:  TLF 16/25, TSF, TS, Schlauchmaterial, Wasserwerfer, 2 PA
eigene Einsatzkräfte:  20


 
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Letzte Änderung: 08. Januar 2016 von Webmaster
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