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Gemeinschaftsübung am 9.5.14 in Rieding

Zeitungsartikel aus dem „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 14.5.2014:

Nach 20 Minuten floss das Löschwasser
 
BRANDSCHUTZ Sieben Feuerwehren übten die Wasserversorung bei einemabgelegenen Objekt.

Rieding. Erst vor kurzem, am Ostermontag, mussten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Runding und der Umgebung ihre Schlagkraft beim Scheunenbrand in Raindorf unter Beweis stellen. Um die Zusammenarbeit und Vorgehensweise weiter zu optimieren, führten die aktiven Feuerwehrkameraden und -kameradinnen aus Runding, Niederrunding, Rieding, Raindorf, Kothmaißling, Windischbergerdorf und Walting am Freitagabend gemeinsam eine Übung durch. Hier sollte die Wasserversorgung für einen Löschangriff bei abgelegenen Objekten im Vordergrund stehen.

Im landwirtschaftlichen Anwesen der Familie Johann Mühlbauer in Rieding Richtung Maiering fand man optimale Übungsbedingungen. Als Einsatzleiter fungierte der örtliche Kommandant Josef Sperl, unterstützt durch seinen Stellvertreter Reinhard Speckner. Das Zusammenspiel der teilnehmenden Feuerwehren wurde über die weite Distanz zusätzlich koordiniert durch Kreisbrandmeister Anton Bierl.

Saugstelle beim Bach errichtet

Die FFW Rieding übernahm die Absperrung der Straße und versorgte den Löschtank der FFW Runding von einem 150 Meter entfernten Unterflurhydranten. Weil die Wassermenge im Falle eines Brandes nicht reichen würde, errichteten die benachbarten Wehren eine Saugstelle beim Riedinger Bach und beförderten das Wasser über eine bis zu 700 Meter reichende Strecke zu den Tanklöschfahrzeugen der FFW Niederunding und Runding. Dies stellte eine wahre Herausforderung dar, die jedoch durch gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren ohne Probleme gemeistert wurde.

Nach nicht einmal 20 Minuten hieß es aus sechs Rohren “Wasser marsch”. Der 2. Kommandant der FFW Rieding, Reinhard Speckner, dankte nach der erfolgreichen Gemeinschaftübung allen teilnehmenden Feuerwehrkameraden und -kameradinnen und begrüßte Kreisbrandinspektor Marco Greil, Kreisbrandmeister Anton Bierl, Bürgermeister Franz Piendl, seinen Stellvertreter Markus Griesbeck sowie den 3. Bürgermeister der Gemeinde Weiding, Xaver Rädlinger.

Kein leichtes Übungsobjekt

Zur “Manöverkritik” übergab Speckner das Wort an KBM Bierl, der jedoch nur lobende Worte für die sieben Feuerwehren fand. Sie hätten sich in diesem Anwesen kein leichtes Übungsobjekt ausgesucht und die Vorgehensweise, zuerst das zur Verfügung stehende Löschwasser komplett in die Tanklöschfahrzeuge zu leiten und dann bestmöglich zu verteilen, sei die beste Variante. Er dankte zudem für den Einsatz beim Brand am Ostermontag in Raindorf.

Das Ziel, das angrenzende Haus zu retten, an dem bereits der Dachstuhl zu brennen begonnen hatte, wurde erreicht. Die Holzscheune konnte ohnehin nicht mehr gerettet werden, und Bierl ermahnte die Aktiven auch für die Zukunft, sich bei Bränden auf die wesentlichen Ziele zu konzentrieren. Auch KBI Marco Greil gefiel die zügige Zusammenarbeit und reibungslose Wasserentnahme.

Rundings Bürgermeister Franz Piendl betonte, wie wichtig die Feuerwehren zum Schutz der Bürger seien und, dass die Gemeinde voll hinter ihnen stehe.

Der Dank der Feuerwehrführungskräfte wie auch der teilnehmenden Feuerwehren galt der Familie Mühlbauer dafür, dass sie ihr landwirtschaftliches Anwesen für diese Übung zur Verfügung gestellt hatte. (cmi)

 

Übungszeit:  19. Mai 2014, 19.30 Uhr
Ort:  Rieding
Dauer:  2 Stunden
Eingesetztes Gerät:  TLF 16/25, TSF, TS, Schlauchmaterial, Wasserwerfer
eigene Einsatzkräfte:  20


 
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Letzte Änderung: 19. Mai 2014 von Webmaster
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