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Einsatzübung für den Bayerischen Rundfunk am 26.10.13

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 29.10.2013:

BR-Teamfilmte die Rundinger Feuerwehr bei der Arbeit

FERNSEHEN Dass für einen Beitrag von 15 Minuten so viel Aufwand betrieben wird, hätte niemand geglaubt.

Runding. Frauen sind in der Freiwilligen Feuerwehr heute eine Selbstverständlichkeit. Sie rücken wie ihre männlichen Kameraden zu Einsätzen aus, bilden sich fort und übernehmen Führungspositionen. Diese Entwicklung haben alle Feuerwehrkameradinnen in Deutschland neun Mädchen aus Runding zu verdanken. Diese legten als Vorreiterinnen den Grundstein für die spätere Aufnahme des weiblichen Geschlechts in den aktiven Dienst, als sie 1965 zur Leistungsprüfung antraten und diese mit “sehr gut” bestanden. In einer Zeit, als den Frauen noch die althergebrachte Rolle zugedacht wurde, gründeten sie die erste Damenlöschgruppe deutschlandweit und hatten gleich mit jeder Menge Gegenwind zu kämpfen. Nachdem sich aus dem Altlandkreis endlich Kommandanten beziehungsweise deren Stellvertreter als Schiedsrichter zur Leistungsabnahme bereiterklärt hatten, vergingen noch zwei Jahre, in denen die Unterlagen bei der Regierung in München lagen. Erst 1967 wurden ihnen ihre Abzeichen zuerkannt.

Die Bezeichnung „Feuerwehrmänner” musste im ganzen Land erweitert werden in „Feuerwehrleute”. Auf diesen bahnbrechenden Durchbruch wurde auch der Bayerische Rundfunk aufmerksam und fragte vor gut zwei Wochen bei der FFW Runding um einen Fernsehbericht für die sonntägliche Sendung „Zwischen Schwaben und Altbayern” an.

Am vergangenen Samstag war es so weit. Gegen Mittag rückte der Filmemacher und Autor Jürgen Neumann mit seinem Team in Runding an. Es sollte ein für alle Beteiligten interessanter und arbeitsreicher Tag werden. Dass für einen kurzen Beitrag von vielleicht 15 Minuten so viel Aufwand betrieben wird und vor allem fünf Stunden Filmmaterial im „Kasten” sein müssen, hätte niemand geglaubt.

Nach einem Schwenk über das Dorf fing für die derzeitige Damenlöschgruppe die schweißtreibende Arbeit an. Da hieß es rein in die Feuerwehrkluft, wieder raus und gleich wieder rein, weil der Kameramann mehrere Perspektiven einfangen wollte. Nachdem die Damen diese Prozedur hinter sich gebracht hatten, mussten sie etliche Male ins Tragkraftspritzenfahrzeug springen. Auch das war nicht ihrem mangelnden Können geschuldet, sondern dem Positionswechsel der Kamera. Derweil versammelten sich am Dorfplatz etliche Schaulustige.

Kommandant Sebastian Greil gab den Einsatzbefehl: „Angenommener Brand einer Werkstatt mit zwei vermissten Personen”. Zwei Jugendliche hatten sich bereiterklärt, sich in der mit Disconebel gefüllten Werkstatt des Kfz-Betriebes Bücherl von den Atemschutzträgern der Wehr suchen zu lassen, Sie spielten ihre Rolle als Ohnmächtige so perfekt, dass sich so mancher Zuschauer nach ihrer Rettung sorgte, ob ihnen der Nebel nicht doch geschadet hatte. Nachdem die aktive Feuerwehrmannschaft nicht nur einmal ihr Können zur Schau gestellt hatte, waren wieder die Damen gefragt. Auf dem Gelände der Zimmerei Mühlbauer zeigten sie einen Löschangriff. Auch hier musste jeder Handgriff für Regisseur und Kamera unzählige Male wiederholt werden. (cmi)

Nächste Woche bittet das Filmteam die Frauen der ersten Damenlöschgruppe aus dem Jahr 1965 zum Interview, bevor der Beitrag am Sonntag, 17. November (18 bis 18.45 Uhr), gezeigt wird.

 

Fernsehbeitrag in der Sendung „Schwaben und Altbayern” (BR) vom 24.11.2013

 

Übungszeit:  26. Oktober 2013, 13 Uhr
Ort:  Ortsgebiet Runding
Dauer:  6 Stunden
eingesetztes Gerät:  TLF 16/25, TSF, Schlauchmaterial, 4 PA, TS 8, Verkehrsabsicherung
eigene Einsatzkräfte:  ca 30


 
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Letzte Änderung: 26. November 2013 von Webmaster
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