|Home » Verein » Vereinsaktivitäten » 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rieding

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rieding - eine großartige Leistung

 

Von Freitag, den 20. Juli, bis Montag, den 23. Juli 2012, feierte die Freiwillige Feuerwehr Rieding ihr 100-jähriges Gründungsfest mit Fahrzeugweihe. Offiziell nahm unsere Wehr am Festauftakt mit dem feierlichen Einzug der Vereine am Freitag und am Kirchen- und Festumzug am Sonntag mit einer sehr großen Abordnung teil (65 bzw. 84 Personen zzgl. Personal zur Verkehrsabsicherung). Natürlich blieb es nicht bei dem offiziellen Teil, an allen Tagen waren unsere Mitglieder auch in Zivil stark vertreten und einige (ich will hier keine Namen nennen, Sebi weiß, dass er gemeint ist) waren immer unter den letzten Besuchern, die das (Bar-)Zelt im Morgengrauen verließen. Es lässt sich zusammenfassen, dass die kleine aber überaus sympathische Feuerwehr Rieding ein großartiges Fest auf die Beine gestellt hat.

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 21.7.2012:

Zünftige Stimmung zum Auftakt des Feuerwehrfestes

JUBILÄUM Nach dem Einzug ins Festzelt zapfte Franz Piendl das erste Fass an.

Rieding. Am Freitagnachmittag ist mit dem Abholen des Patenvereins der Startschuss zum 100-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Rieding mit Fahrzeugsegnung erfolgt. Angeführt von den beiden Festleitern Klaus Mühlbauer und Anton Speckner marschierte der Jubelverein zu den Klängen der "Schorndorfer Blechmuse" der FFW Walting entgegen. Die Festleiter freuten sich sehr über die zahlreiche Unterstützung aus dem Nachbardorf und begrüßten besonders die Patenbraut Carina Pöschl.

Traditionell zogen Jubel- und Patenverein weiter, um Schirmherrn Franz Piendl, Festmutter Brigitte Mühlbauer und Festbraut Stefanie Speckner einzuholen, bei der auch die Festkinder schon ganz aufgeregt in ihren Dirndln und Lederhosen warteten. Festleiter Klaus Mühlbauer begrüßte auch Ehrenmitglied und Fahnenmutter Frieda Mühlbauer, Ehrenmitglied und Festmutter des 75-jährigen Gründungsfestes Anni Bräu, den Schirmherrn des 75-Jährigen und Ehrenmitglied Josef Rädlinger senior sowie die Ehrenmitglieder Karl Althammer und Alois Speckner. Festmutter, Festbraut und der Schirmherr luden die rund 300 Feuerwehrler und Festkinder ins Schützenheim zum Abendessen. Schon dabei herrschte zünftige Stimmung und es wurde auf ein tolles Fest angestoßen. So gestärkt ging es weiter zum Dorfplatz, wo die "Schorndorfer Blechmuse" die ankommenden Gäste mit einem Standkonzert begrüßte.

Der Jubelverein führt während des Festwochenendes neben der neuen auch die alte, aus dem Jahr 1923 stammende Fahne mit sich. Beide Fahnenjunker zogen am Dorfplatz mit den Festleitern von Verein zu Verein, um diese mit dem Fahnengruß auf traditionelle Weise willkommen zu heißen. Mehr als 20 Vereine folgten der FFW Rieding beim Einzug ins Festzelt. Dort öffnete Schirmherr Franz Piendl mit einem gezielten Schlag auf den Zapfhahn das erste der schweren Eichenfässer, aus denen in den nächsten Tagen das Festbier der Schlossbrauerei Brandl in die Maßkrüge fließen wird. Für zünftige Stimmung zum Festauftakt sorgten bis in die späte Nacht hinein die "Chambtal Oberkrainer".

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 23.7.2012:

FFWRieding bekam zum 100. ein neues Auto

JUBILÄUM Festgottesdienst, Kirchenzug, Fahnenweihe, Fahrzeugsegnung und Festzug waren die Glanzpunkte der Feier zum 100. Geburtstag der Wehr.

RIEDING. Festleiter Klaus Mühlbauer sagte es dankbar nach dem Ende des Festgottesdienstes zum 100-jährigen Bestehen der FFW Rieding am Sonntagvormittag auf einer Wiese am Dorfrand: Für einen Feldgottesdienst hatten erstaunlich viele Teilnehmer des Kirchenzugs nicht gleich den verschämten Rückzug ins Festzelt angetreten, sondern feierten mit dem Jubelverein die Messe. Im Anschluss wurde das neue Fahrzeug gesegnet, und auch das Vereinstaferl und die Ehrengäste bekamen reichlich Segenswasser ab.

Aus allen Richtungen strömten am Sonntagmorgen die Gäste zum Riedinger Fest und wurden grüppchenweise mit Blasmusik vom Jubelverein ins Festzelt begleitet, wo sie dann stellvertretender Festleiter Anton Speckner willkommen hieß. Dazwischen spielten der "Jäger aus Kurpfalz und seine original Bixnbutzer" zünftig auf.

Kirchenzug und Fahnenweihe

Der Kirchenzug führte durch das Dorf zur Gottesdienstwiese. Das Festgefolge und die Ehrengäste durften auf Bänken Platz nehmen, während sich die Fahnen der 52 am Kirchenzug teilnehmenden Vereineneben dem Altareine schöne Kulisse für den Gottesdienst abgaben. Die Kolpingmusik Cham umrahmte die Messfeier. "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr", stehe auf beiden Fahnen der Riedinger Feuerwehr, stellte Pfarrer Kilian Limbrunner fest. Wer diesem Spruch folge, leiste einen Dienst an den Mitmenschen. Ebenso gelte das andere Wort: "Einer für alle, alle für einen", für das Christentum. So habe Jesus sein Leben für alle Menschen gegeben. Wenn in jedem Haus des Dorfes einer in diesem Sinne leben würde, dann würde sich die Gesellschaft radikal ändern, meinte Pfarrer Limbrunner.

Neue Fahnenbänder gesegnet

Nach seiner Ansprache segnete der Pfarrer die Fahnenbänder, die dann an die jeweiligen Banner gehängt wurden. Den Anfang machte Festbraut Stefanie Speckner mit einem weißen Band für die eigene Fahne. Festmutter Brigitte Mühlbauer und Rundings Bürgermeister Franz Piendl hatten ein dunkelrotes Festband gestiftet. Christina Schreiner machte auf die ernste Seite eines Jubiläumsfestes aufmerksam, indem sie mit dem Totenband an die verstorbenen Vereinsmitglieder und deren Verdienste erinnerte. Das blaue Band für den Patenverein, die FFW Walting, heftete Sabrina Meier an die Fahne der Nachbarwehr, ehe schließlich Patenbraut Carina Pöschl ihr Zeichen an das der Jubelwehr hängte.

Vor der Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs erinnerte Bürgermeister Franz Piendl an die Anfänge des Vorhabens. Das bisherige Fahrzeug der FFW Rieding sei bereits 33 Jahre alt gewesen. So habe der Gemeinderat 2009 einstimmig einem Neukauf zugestimmt. 61000 Euro habe das Auto gekostet. Durch Zuschüsse vom Land Bayern und dem Landkreis habe die Gemeinde den Kauf schultern können, wofür er Landrat Franz Löffler sowie den Landtagsabgeordneten Sackmann und Dr. Vetter danken wolle. Er übergab dann an Kommandant Josef Sperl den Schlüssel für das neue Auto.

Der Kommandant dankte der Gemeinde, dass sie dem Wunsch der FFW Rieding entsprochen habe. Kreisbrandrat Hans Weber meinte, dass es allen Grund gebe, den 100. Geburtstag der größten und bedeutendsten Bürgerinitiative zu feiern. Festleiter Klaus Mühlbauer bat dann ins Festzelt zum Mittagessen. Später bildete der große Festumzug den farbenprächtigen Abschluss des gelungenen Festtages. (chi)

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 24.7.2012:

Je kleiner das Dorf, desto grandioser das Fest

JUBILÄUM Zum 100-jährigen Bestehen der FFW Rieding bewegte sich ein prachtvoller Festzug mit 58 Vereinen durch den Ort.

RIEDING. Es bewahrheitete sich wieder am Sonntag beim Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr Rieding zu ihrem 100-jährigen Bestehen, dass gerade kleine Dorfgemeinschaften sehr Großes auf die Beine stellen können. "Wir Festleiter ham a starke Unterstützung vo unsere Mitglieder", freute sich Festleiter Klaus Mühlbauer. "Bei uns wird halt zammg'halten, des is oafach schee!" Und so ein Zusammenhalt im Dorf, der strahlt auch nach außen. Schon am Sonntagvormittag hatten daher über 52 Vereine, von Liebenstein bis Zelz, dem Jubelverein die Ehre gegeben und mit ihm den Festgottesdienst auf einer Wiese am Ortsrand gefeiert und dabei die Segnung des neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs der Riedinger Wehr miterlebt.

Zahlreiche prominente Gäste

Am Mittag und Nachmittag stießen nun weitere Gäste zum Festverein, unter anderen die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (MdB Karl Holmeier musste nach dem Gottesdienst wieder weg), MdL Dr. Karl Vetter oder auch Landrat Franz Löffler mit seiner Gattin Andrea, die sich nach dem schweißtreibenden Festzug gerne die Freimaß schmecken ließen und sich prächtig mit Pfarrer Kilian Limbrunner, Bürgermeister der Gemeinde Runding Franz Piendl oder dem Schirmherrn vom 75. Jubiläumsfest, Josef Rädlinger, unterhielten. Aber noch etliche andere Vertreter der Kommunalpolitik sowie der Feuerwehrführung, neben Kreisbrandrat Hans Weber noch etliche Kreisbrandinspektoren und -meister, feierten mit den Riedingern.

Sie alle formierten sich nach dem Mittagessen zu einem langen Festzug, der diesmal eine große Schleife ums und durchs Dorf zog und sich nur knapp nicht "in den Schwanz biss". 58 Vereine, die meisten natürlich Feuerwehrkameraden der umliegenden Wehren, aber auch die Sport-, Schützen-, Trachten- oder Obst- und Gartenbauvereine der Gemeinde Runding nahmen mit zum Teil recht stattlichen Abordnungen an diesem Umzug teil. Einige hatten ihr eigenes Festgefolge in prächtigen Kleidern mitgebracht, wie die Feuerwehr von Obernried, die ja erst am letzten Wochenende ihr Jubelfest gefeiert hat, oder die FFW Kothmaißling, der es ihr Fest letztes Jahr total verregnet hat, so dass sie nun jede Gelegenheit nutzt, mit ihren prachtvoll anzuschauenden Festdamen, -mädchen- und -buben - und der alten Feuerspritze - aufzumarschieren.

Prächtige Festkleider

Die Damen in ihren meist nicht gerade hoch geschlossenen Festkleidern waren sicher froh, dass die Kälte des Sonntagmorgens endlich vorbei war und die Sommersonne die Temperaturen nachmittags recht angenehm werden ließ und natürlich auch die schönen Gewänder besser zur Geltung kommen ließ. So marschierten sie zur Musik von vier Kapellen ("Der Jäger aus Kurpfalz und seine original Bixnbutzer", "Schorndorfer Blechmuse", "rudL-Blechblosn" und "Au We") durchs schön geschmückte Dorf, vorbei an vielen Hundert Zuschauern, die ruhig noch mehr Beifall klatschen hätten können, und kehrten schließlich ins große Festzelt zurück.

Dort wurden gleich die Fahnenabordnungen der Vereine bzw. deren Vertreter der Reihe nach namentlich mit Vorstand, Kommandant, Fahnenträger und -begleiterinnen aufgerufen und kamen ans Podium, wo ihnen die Feuerwehrler aus Rieding das Erinnerungsgeschenk übergaben. Einige Fahnenjunker ließen es sich nicht nehmen und zeigten mal vor großem Publikum, wie gut sie ihre Fahnen rotieren lassen können. Einige konnten es wirklich sauber, bei anderen musste das Fahnentuch danach erst wieder von der Stange gewickelt werden. Aber es kommen wieder Gelegenheiten ... So wurden doch alle mit der Erinnerungsgabe bedacht, und die Fahnenträger hatten ihre schwere Arbeit endlich erledigt und konnten sich der Erholung bei Kaffee und Kuchen oder anderen Genüssen widmen. Und die Kapelle "Der Jäger aus Kurpfalz und seine original Bixnbutzer" spielte eifrig und sehr gut und dabei nicht aufdringlich die Begleitmusik, bevor es am Abend mit der Band "Pik As" wieder lauter und rockiger wurde. (chi)

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 26.7.2012:

Der Ausnahmezustand hat ein Ende

AUSKLANG Die FFW wurde für ihre Jubiläumsmühen mit einem Fest der Superlative belohnt.

Rieding. Vier Tage herrschte in Rieding anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr absoluter Ausnahmezustand. Die vielen Monate der Vorbereitungen wurden am Wochenende mit einem Fest der Superlative belohnt. Nachdem die Mitglieder ein letztes Mal Richtung Walting zur Einholung des Patenvereins marschiert waren, startete der Tag der Betriebe, Behörden und Gemeinden. Dazu konnte sich die FFW Rieding noch einmal über ein voll besetztes Zelt freuen, denn der Ruf eines überaus zünftigen Festes hatte sich am Wochenende herumgesprochen. Die Festleiter Klaus Mühlbauer und Anton Speckner hießen die vertretenen Firmen wie auch die vielen Ehrengäste willkommen.

Dankesworte richteten Festmutter Brigitte Mühlbauer und Festbraut Stefanie Speckner an die Festkinder, Festdamen und deren Eltern. Außerdem sagten sie ein herzliches "Vergelt's Gott" ihren Familien und Verwandten, die sie vier Tage lang hervorragend unterstützt hatten. Schirmherr und Bürgermeister Franz Piendl hob das große Engagement der beiden Festleiter Klaus Mühlbauer und Anton Speckner hervor.

Die lobenden Worte für die Manager des Festes fanden ein breites Echo unter den vielen Gästen. Dank des großen Organisationstalents der beiden sowie der Unterstützung durch die FFW-Mitglieder wird der 100. Geburtstag der Riedinger Wehr nicht nur in die Geschichte des Dorfes eingehen, sondern in die des Landkreises.

Nachdem die Riedinger und Waltinger bereits das ganze Wochenende auf den Bänken stehend gemeinsam gefeiert hatten, verstanden es die "Bayerwald Sterne", den Anwesenden die letzten Reserven zu entlocken. Der Patenverein, die FFW Walting mit Patenbraut Carina Pöschl, gab - wie die Tage zuvor - sein Bestes. Festleiter Klaus Mühlbauer betonte bei seiner Dankesrede an die Paten: "Also ich hab' schon mit viel gerechnet, aber mit dem hab' ich wirklich nicht gerechnet! Ihr seid der Wahnsinn!"

Bis in die Nacht ließ man das 100-jährige Gründungsfest ausklingen und keiner wollte so recht nach Hause. Bei den Abbauarbeiten am nächsten Morgen hörte man eines immer wieder: "A scheens Fest hama g'habt, schod, dass gor is'!"(cmi)

 


 
 
Fest_1 Fest_2 Fest_3 Fest_4 Fest_5 Fest_6 Fest_7 Fest_8 Fest_9 Fest_10 Fest_11 Fest_12 Fest_13 Fest_14 Fest_15 Fest_16 Fest_17 Fest_18

Letzte Änderung: 26. Juli 2012 von Webmaster