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Gemeinschaftsübung am 11.5.12 in Kothmaißling

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 15.5.2012:

Feuertaufe für den 2. Kommandanten

Einsatz Michael Müller von der FFW Kothmaißling hatte Gemeinschaftsübung von sieben Wehren und dem Roten Kreuz organisiert.

Kothmaissling. "Scheunenbrand in Kothmaißling! Vater mit drei Kindern vermisst!" - Diese Lagemeldung war der Beginn der Gemeinschaftsübung in Kothmaißling. Sie galt den Feuerwehren aus Runding mit dem Tanklöschfahrzeug und deren neuem Tragkraftspritzenfahrzeug mit Anhänger, der Feuerwehr Niederrunding mit dem Löschgruppenfahrzeug, den Feuerwehren Windischbergerdorf und Weiding ebenfalls mit den Tanklöschfahrzeugen, den Feuerwehren aus Dalking, Pinzing und Kothmaißling mit ihren Tragkraftspritzenfahrzeugen sowie einem Rettungswagen vom BRK Cham. Gemeinsam übten sie in der Ortsmitte von Kothmaißling ihre Einsatzbereitschaft und Schlagkraft. Schon bei der Anfahrt konnte sich ein Atemschutztrupp auf seinen Einsatz vorbereiten und gleich nach der Ankunft am Einsatzort mit der Suche nach den Vermissten beginnen.

Eingewiesen von Michael Müller, dem 2. Kommandanten der Feuerwehr Kothmaißling, begannen die Feuerwehren ihre Arbeit. Den Erstangriff übernahm die FFW Kothmaißling. Reibungslos lief auch der Aufbau der 350 Meter langen Schlauchleitung von der Chamb aus. Die Wehren aus Pinzing, Niederrunding, Dalking und Runding arbeiteten Hand in Hand, wodurch nach nur 13 Minuten das Tanklöschfahrzeug aus Weiding mit Wasser aus der langen B-Schlauchleitung gespeist werden konnte.

Die Feuerwehren Runding und Kothmaißling wurden mit Wasser aus dem Hydrantennetz versorgt. Aufgabe der FFW Runding war es, das angrenzende Wohnhaus mit massivem Wassereinsatz zu schützen, was mittels zwei Werfern, zwei B und 4 C- Rohren geschah.

Im wahrsten Sinne des Wortes "alle Hände voll zu tun" hatten die Atemschutztrupps aus Weiding und Runding, um die Verletzten in der völlig verrauchten Scheune zu retten und sie den Verantwortlichen vom Roten Kreuz zu übergeben. Die Suche gestaltete sich schwierig: Der Rauch war so dicht, dass sich die Trupps kriechend vortasten mussten. Der gefährliche Brandrauch wurde mit zwei Hochdrucklüftern aus dem Brandobjekt weggeblasen. Zur Absicherung der Arbeiten am Einsatzort wurde die Kreisstraße durch das Dorf für den gesamten Verkehr gesperrt.

Große und kleine Zaungäste verfolgten gespannt das Einsatzgeschehen. Nach etwa einer Stunde wurde die Übung erfolgreich beendet.

Bei der Abschlussbesprechung bedankte sich Einsatzleiter Hans Kelnhofer bei seinem zweiten Kommandanten Michael Müller für Vorbereitung und Ausarbeitung. Ebenfalls galt sein Dank Manfred Ruß von der Integrierten Rettungsleitstelle in Regensburg sowie der Gastwirtsfamilie Wagner, die ihre Scheune als Übungsobjekt zur Verfügung stellten.

Kreisbrandinspektor Max Muhr lobte die Feuerwehrmänner und -frauen für die reibungslose Zusammenarbeit. Kreisbrandmeister Anton Bierl lobte ebenfalls das Engagement des neuen jungen zweiten Kommandanten Michael Müller. Bei seinen anwesenden Feuerwehren bedankte sich Bierl ebenfalls für den sauberen und geordneten Übungsverlauf. Er bat darum, auch in Zukunft immer schlagkräftig und einsatzbereit zu sein.

Das Schlusswort hatte Kommandant Hans Kelnhofer. Er durfte alle Anwesenden noch zu einer Brotzeit beim Gasthaus Wagner einladen. (cpe)

 

Übungszeit:  11. Mai 2012, 19.30 Uhr
Ort:  Kothmaißling
Dauer:  1 Stunde
Eingesetztes Gerät:  TLF 16/25, TSF, Schlauchmaterial, Wasserwerfer, 4 PA, Strahlrohre, Überdrucklüfter
eigene Einsatzkräfte:  22


 
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Letzte Änderung: 10. Juni 2012 von Webmaster