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Installation von Pfarrer Limbrunner am 18.9.11

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 20.9.2011:

Der neue Pfarrer blies auch die Tuba

Kirche Neuer Pfarrer Kilian Limbrunner wurde in Runding in sein Amt eingeführt.

Runding. Die Häuser vom Feuerwehrhaus bis zur Mariensäule waren festlich geschmückt, Hunderte von Mitgliedern der Pfarreiengemeinschaft machten sich auf den Weg zum Kirchenzug und auf dem Vorplatz kündigte eine weiß/gelbe Fahne ein besonderes Ereignis an. Alles war bestens vorbereitet für die offizielle Amtseinführung des neuen Pfarrers Kilian Limbrunner, allein das Wetter spielte nicht mit. Ab Mittag fielen dicke Regentropfen auf den von vielen fleißigen Helferinnen wunderschön gestalteten Willkommensgruß in Form eines Blumenteppichs auf dem Kirchplatz. Trotzdem ließen es sich die unzähligen Ministranten und Vereine der beiden Gemeinden nicht nehmen, ihren neuen Pfarrer mit einem imposanten Kirchenzug, angeführt durch die "Schorndorfer Blechmuse", zu ehren.

Kirchenpfleger Alfons Müller hieß Dekan Richard Meier und Pfarrer Kilian Limbrunner in der St. Andreaskirche willkommen, bevor diese mit Pfarrer Josef Pöschl und weiteren vierzehn Mitbrüdern durch ein Spalier aus Ministranten zum Altar zogen. Neben den Gemeindegesängen, begleitet von Ruth Zschacke an der Orgel, waren sieben Musikgruppen aus der Pfarreiengemeinschaft mit der gesanglichen und instrumentalen Gestaltung der Eucharistiefeier beauftragt und machten diese Feier zu einem wahren Klangereignis. Vor dem Altar hatten Hannelore Schmid, Heidi Mühlbauer, Charlotte Mühlbauer, Marianne Müller, Erich Wanninger, Karola Wanninger Klothilde Rädlinger und Hildegund Kopp nach der Idee von Renate Wanninger einen Blumenteppich mit der Aufschrift: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" geschaffen.

Viel Kraft und Freude gespendet

In der Predigt forderte Dekan Meier die Gläubigen auf, ihren neuen Seelsorger zu unterstützen. "Lasst Euren Pfarrer nicht im Nebel stehen. Zeigt ihm den Weg, dann wird er Euch den Himmel zeigen." Er wünschte Pfarrer Kilian Limbrunner viel Freude, Kraft, Ausdauer und dass er sich angenommen und daheim fühle.

Ein bewegender Moment war gekommen, als Vorgänger Pfarrer Josef Pöschl das Evangelium an Dekan Meier übergab und dieser, im Namen des Bischofs Gerhard Ludwig Müller, Pfarrer Kilian Limbrunner mit der Verkündigung der Frohbotschaft in dieser Seelsorgeeinheit beauftragte.

Damit der neue Pfarrer die Ministranten aus Runding, Chamerau und Lederdorn bald auch beim Namen nennen kann, überreichten sie ihm eine große Collage mit ihren Fotos.

Müller begrüßte den neuen Pfarrer

Pfarrgemeinderatssprecher Stefan Müller begrüßte Pfarrer Kilian Limbrunner im Namen aller Gläubigen: "Als wir erfahren haben, dass wir mit der Wegbewerbung von Pfarrer Josef Pöschl einen beliebten Geistlichen verlieren, war uns allen mulmig zumute, was uns Neues erwarten würde, bis wir erfahren durften, dass sich der überaus beliebte Pfarrer aus Stallwang und Wetzelsberg beworben hat und unsere schöne Pfarreiengemeinschaft zur Seelsorge bekommen hat. Wir vom Pfarrgemeinderat freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen und wünschen Ihnen alles Gute, die richtige Hand und vor allem Gottes Segen."

Die Begrüßung für die Gemeinden Chamerau und Runding übernahm Bürgermeister Franz Piendl: "Nach Ihrem ersten Gottesdienst letzte Woche haben mich Leute angesprochen und gefragt: Was sagst du zum neuen Pfarrer? Die Antwort war: Der passt zu uns! Herr Pfarrer Limbrunner, ich bin mir sicher, dass auch wir zu Ihnen passen. Ich wünsche Ihnen alles Gute, Gesundheit und viel Freude mit uns."

Der frisch installierte Pfarrer sagte allen "VergeltŽs Gott", die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben. Einen besonderen Gruß richtete er an seine Familie und allen Pfarrmitgliedern seiner ehemaligen Wirkungsstätte Stallwang/Wetzelsberg, die der Amtseinführung beiwohnten. In den letzten sieben Tagen habe er große Ermunterung erfahren. An die Gläubigen gerichtet, betonte er, dass er keine Versprechungen machen kann. "Lassen Sie mich hier ankommen und teilhaben an Ihrem Leben und Ihrer Welt. Lassen Sie mich einfach Ihr Pfarrer sein, nicht mehr aber auch nicht weniger!"

Vorgänger Pfarrer Pöschl habe ein wunderbares Fundament aufgebaut und ihm gemeinsam mit Pfarrhaushälterin Regina Heigl bei der Übergabe sehr geholfen. An die Ruhestandsgeistlichen wandte sich Limbrunner mit dem Wunsch um ein gutes Miteinander. Im Anschluss nutzten viele beim Stehempfang im Pfarrsaal die Gelegenheit, Kilian Limbrunner besser kennenzulernen. Nach Bitten der "Schorndorfer Blechmuse" blies er zur Freude der Anwesenden beim Reservistenmarsch die Tuba.(cmi)

 

 

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Letzte Änderung: 27. September 2011 von Webmaster