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Faschingszug in Runding am 8.3.11

Am Faschingsdienstag fand der traditionelle Faschingszug durch Runding statt. Die FFW Runding beteiligte sich auch dieses Jahr mit einem selbstgestalteten Wagen am Gaudiwurm. Sie wurde dabei tatkräftig von ihrer Jugendgruppe unterstützt. Unser Thema war dieses Jahr der Lebensmittelskandal mit Dioxinresten in Lebensmitteln, vor allem Eiern. Auch die anderen Dorfvereine beteiligten sich mit bunten Wägen und interessanten und lustigen Themen aus der Gemeinde und dem Weltgeschehen am Umzug.

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 9.3.2011:

Hochprozentiger Biodiesel, Eier und eine Bierkönigin

Gaudiwurm Bunter Rundinger Faschingsumzug

Runding. Ein bunter Gaudiwurm zog sich am Faschingsdienstag durch die Rundinger Gassen. Dicht gedrängt warteten die gespannten Zuschauer bei strahlenden Sonnenschein, welche Themen die Vereine und Dörfer dieses Jahr aufgegriffen haben. Pünktlich um 14 Uhr startete der Umzug, angeführt von der "Waidler Blosn" aus Falkenstein. Wie jedes Jahr marschierten bunt gekleidet die Kindergartenkinder winkend voraus. Der Sportverein Runding lässt seine Damenmannschaft bei der Frauen-WM spielen und war ganz auf Schwarz-Rot-Gold eingestellt. "Hat der Unimog den Schnee entdeckt, ist er auf der Stell verreckt!" machte man sich über die Problemchen der Gemeindearbeiter mit dem nagelneuen Unimog des Räumdienstes lustig.

Das Energiedorf Rieding kurbelte den Verkauf ihres Natur-Stroms aus Solar und Biogas durch Werbeblätter an. Natürlich floss auch der hochprozentige Biodiesel in Strömen, um neue Kunden zu gewinnen. Gleich zwei Vereine zelebrierten eine Faschingshochzeit: der KDFB und die FFW Niederrunding. Deshalb konnten die Besucher des Rundinger Gaudi-Umzugs gleich zwei Brautpaare mit Gesellschaft bewundern. Da sich die Ideen der Burgfreunde Runding und die des Trachtenvereins ähnelten, schlossen sie sich kurzerhand zusammen. Schon von weitem wurde es als Weltsensation angepriesen, etwas das es angeblich die letzten 625 Jahre seit dem Bestehen der Brauerei Brandl noch nie gab: Freibier. Auf einem alten Leiterwagen lagen viele Fässer davon, obendrauf saß Max Mühlbauer, Vorsitzender der Trachtler, als Mönch. Am Wagenende schenkte Peter Kopp, Sohn der Brauerei, höchstpersönlich das leckere Freibier an die durstigen Zuschauer aus. Dahinter wurde die erste Rundinger Bierkönigin (Josef Schmid) präsentiert.

Das Thema Dioxin-Skandal wurde von der FFW Runding aufgegriffen. Die Feuerwehrler beschenkten alle mit Eiern. Auch die drei Bürgermeister Franz Piendl, Markus Griesbeck und Peter Schönberger waren mit von der Partie und marschierten mit. Während die kleinen Zuschauer sich über den Bonbonregen freuten, wurden die Großen mit Schnäpsen bedacht.(cmi)

 

Veranstaltungszeit:  8. März 2011
Ort:  Runding, Kirchstraße
Dauer:  1 Stunde
Teilnehmer:  10
Letzte Änderung: 11. März 2011 von Webmaster