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Truppmannlehrgang in Runding vom 1.3. - 12.4.2010

Vom 1. März bis 12. April 2010 fand im Gerätehaus Runding wieder ein Truppmannlehrgang für den KBM-Bereich Cham 3/4 von Anton Bierl statt. 34 Teilnehmer stellten sich dieser zeitintensiven Aufgabe und absolvierten in insgesamt 12 Abenden und einem Vormittag diese Feuerwehrgrundausbildung. Dabei wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Ausbildern in den theoretischen und praktischen Grundlagen der Feuerwehrtechnik, technischen Hilfeleistung, Löschtechniken und auch rechtlichen Angelegenheiten unterrichtet. Von der Feuerwehr Runding nahmen Matthias Bauer, Wolfgang Friedl, Andreas Vogl, Conrad Maier und Michael Sussbauer erfolgreich am Lehrgang teil. Als Ausbilder waren Greil Marco, Mühlbauer Stefan, Mühlbauer Anton, Mühlbauer Florian, Karl Daniel, Greil Sebastian und Scheubeck Hubert von unserer Wehr mit dabei. Großer Dank gilt allen Aktiven der FFW Runding, die an den Abenden die Teilnehmer bewirteten und der Gemeinde Runding, die den Schulungsraum, die Ausrüstung und das angrenzende Gelände für die Ausbildung bereitstellte.

Zeitungsartikel aus dem „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 17.4.2010:

34 neue Truppmänner und -frauen ausgebildet
 
Feuerwehr Alle Teilnehmer aus dem KBM-Bereich Bierl bestanden die Prüfung.

Runding. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, dass jemand seine Freizeit opfert, um zu lernen, wie man Menschen in Not hilft. Darum verdienen die 34 Männer und Frauen aus dem KBM-Bereich Bierl große Anerkennung für die vielen Stunden, die sie in die Ausbildung zum Truppmann investiert haben.

Den Auftakt bildete die Unterweisung in die Rechte und Pflichten des Feuerwehrdienstleistenden, Aufgaben, Organisation und Einrichtung des Zivil- und Katastrophenschutzes. In Theorie und Praxis lernten die Feuerwehrkameraden aus Windischbergerdorf, Runding, Niederrunding, Rieding, Pinzing, Weiding und Walting Wichtiges über verschiedenste Geräte unter anderem für Beleuchtung, Rettung und Technische Hilfeleistung. Auch die Brandlöschung mit Kleinlöschgeräten wurde den Teilnehmern des Lehrganges, der alle zwei Jahre in Runding stattfindet, vermittelt.

Zum Thema Notfallseelsorge referierte Thomas Meindl. Wenn der schlimmste aller Fälle eintrete und das Leben eines Menschen zu betrauern sei, leiste die Notfallseelsorge einen Dienst der Nächstenliebe, der nicht hoch genug geachtet werden könne.

Nach zwölf Abenden und einem Samstag, in denen intensives Wissen vermittelt worden war, mussten die angehenden Truppmänner einen Leistungsnachweis in Theorie und Praxis erbringen. Nach der theoretischen Prüfung galt es in der Praxis einen Löschangriff als Innenangriff über eine vierteilige Steckleiter mit Verkehrsabsicherung und Schaumangriff den Schiedsrichtern zu zeigen. KBM Anton Bierl, der diesen Lehrgang organisiert hatte, konnte nach bewältigtem Leistungsnachweis für alle Prüfungsteilnehmer eine positive Nachricht vermelden. Alle hatten bestanden. Zur Urkundenüberreichung begrüßte Bierl Rundings Bürgermeister Franz Piendl und Weidings 3. Bürgermeister Xaver Rädlinger, weiter Kreisbrandrat Johann Weber, Kreisbrandinspektor Max Muhr, Thomas Meindl von der Notfallseelsorge, Inspektionsjugendwart Marco Greil, KBM für Ausbildung Richard Richter und alle zuständigen Kommandanten. Wie Bierl informierte, hätten die 34 Männer und Frauen ab einem Alter von 15 Jahren 43 Stunden in diese Ausbildung investiert, was großen Respekt verdiene. Dieser Truppmannlehrgang sei Grundvoraussetzung für weiterführende Lehrgänge. Großes Lob gelte den Ausbildern, die ihr Wissen weitergäben und diesen Dienst ehrenamtlich leisteten. Ein tolles Ergebnis, bei dem sogar sechsmal die Fehlerzahl Null herauskam, betonte KBR Weber bei der Zeugnisübergabe. Damit demonstrierten die FFWŽler damit auch ihre Verbundenheit. "Das Team ist der Star", so der KBR und die starke Präsenz mit 190 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis wäre ohne Menschen, die sich zum Wohl anderer weiterbilden und deren Ausbilder nicht möglich. Webers besonderer Dank galt Bürgermeister Piendl in Vertretung für die Rundinger Gemeinde. Sämtliche Gerätschaften, das FFW-Haus und auch das angrenzende Gelände durften wieder benutzt werden.

Die erste Urkunde erhielt Marion Schlecht, 2. Kommandantin der FFW Walting. Wie die Ehrenden betonten, sei sie die erste und damit auch einzige Frau im Landkreis, die ein Kommandantenamt bekleidet. (cmi)

 

Übungszeit:  1. März - 12. April 2010
Ort:  Gerätehaus Runding
Dauer:  12 Abende und 1 Vormittag
eingesetztes Gerät:  alle Gerätschaften der anwesenden Feuerwehren
eigene Einsatzkräfte:  5 Teilnehmer, 7 Ausbilder
teilnehmende Feuerwehren:  KBM-Bereich 3/4


 
 
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Letzte Änderung: 29. April 2010 von Webmaster