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Atemschutzleistungswettbewerb in Neumarkt am 27.3.10

Am Samstag, den 27. März 2010, beteiligten sich zwei Atemschutztrupps der Rundinger Feuerwehr am Atemschutzleistungswettbewerb in Neumarkt in der Oberpfalz. Die vom Bezirksfeuerwehrverband Oberpfalz zentral abgehaltene Veranstaltung hat als Ziel und Zweck, die bei der Atemschutzausbildung gewonnenen Kenntnisse zu vertiefen und in Erinnerung zu behalten. Die Abnahme des Leistungswettbewerbs wird dabei in fünf Stationen truppweise durchgeführt. Bei der ersten Station werden die Vorbereitung und das richtige Aufnehmen des Atemschutzgerätes geprüft. Als nächstes musste jeder Trupp unter schwerem Atemschutz eine vermisste Person aus einem Kellergeschoss nach angenommenem CO2-Austritt ins Freie retten. Station 3 hatte einen Innenangriff ins Obergeschoss zu einem angenommenen Zimmerbrand als Aufgabe für die teilnehmenden Atemschutzgeräteträger. Der Umgang mit den Atemschutzgeräten sowie der Flaschentausch waren bei der nächsten Station gefordert. Zu guter Letzt musste noch eine theoretische Prüfung erfolgreich absolviert werden, ehe die Feuerwehrmänner nach schweißtreibender Anstrengung ihr verdientes Abzeichen sowie die dazugehörige Urkunde in Empfang nehmen konnten. Die Teilnehmer waren: Dr. Thomas Scheubeck (Stufe II Silber), Hubert Scheubeck (Stufe II Silber) und Dr. Tadashi Makabe (Stufe I Bronze). Als Ersatzteilnehmer stellte sich Martin Haberl zur Verfügung. Als Ausbilder der zwei Atemschutztrupps fungierte Daniel Karl. Als Betreuer und Pressewart reiste Ludwig Greil mit nach Neumarkt.

 

Bericht des „Bayerwald Echo, Schwerpunkt Ost” vom 3. April 2010:

Wettbewerb: Einsatzpraxis stand Pate
 
Feuerwehren 62 Aktive aus dem Landkreis in 31 Trupps beim 5. Atemschutz-Wettbewerb in Neumarkt

Landkreis. Mit insgesamt 62 Mann in 31 Trupps waren die Feuerwehren des Landkreises beim 5. Atemschutz-Wettbewerb des Bezirksfeuerwehrverbandes der Oberpfalz in Neumarkt vertreten. "Der Atemschutzausbildung kommt in der Feuerwehrausbildung ein besonderer Stellenwert zu", betonte dabei Kreisbrandrat Johann Weber. Es geht dabei um den Schutz und die Sicherheit der Einsatzkräfte bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Ziel und Zweck des Atemschutzleistungswettbewerbes sei es, die erworbenen Kenntnisse zu vertiefen und in Erinnerung zu behalten. Der Wettbewerb sei als Ausbildung anzusehen und soll helfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicher und unfallfrei zu erfüllen.

An zwei Tagen waren am 26. und 27. März, die Wehrmänner in insgesamt 103 Trupps aus der gesamten Oberpfalz und aus Österreich in Neumarkt gefordert. Organisiert hatte den Wettkampf der Fachbereichsleiter Atemschutz, Karl Diepold in Zusammenarbeit mit Florian Hierl aus Roding. Der Further Atemschutz-Ausbilder Georg Kleber war als Schiedsrichter im Einsatz. Kommandant und Kreisbrandmeister Atemschutz, Christian Scheuer begleitete die Wehren aus dem Landkreis. Der Gerätewagen Atemschutz stellte an beiden Tagen Atemschutz-Materialien für die Trupps aus dem Landkreis Cham bereit. Die Organisation und die Vorbereitung für die Wehren aus dem Landkreis Cham hatte der Further Atemschutz-Ausbilder Georg Kleber übernommen.

Der oberste Feuerwehrmann im Landkreis, Kreisbrandrat Johann Weber, hatte dann die ehrenvolle Aufgabe, den erfolgreichen Teilnehmern die Urkunden und Leistungsabzeichen zu verleihen. Die aktiven Atemschutzträger können sich alle zwei Jahre an dem Wettbewerb beteiligen.

Bisher beschränkte sich das Leistungspotenzial auf das Abzeichen in Bronze und Silber. "Ab dem nächsten Jahr gibt es dann auch das Leistungsabzeichnen in Gold", ließ Christian Scheuer wissen. Die Leistungsanforderungen dafür sind noch einmal deutlich angehoben.

Nach den Worten von Kreisbrandrat Johann Weber orientiert sich die Aufgabenstellung des Leistungswettbewerbs stark an der Einsatzpraxis.

Es werden die Kenntnisse und Fertigkeiten der Wehrmänner in Theorie und Praxis geprüft. Das beginnt mit der korrekten Aufnahme des Atemschutzgerätes und der zugehörigen Maske. Dann heißt es für die Teilnehmer unter Einsatzbedingungen eine Person zu retten. Auch ein Löschangriff ist Bestandteil des Wettbewerbs. Es folgen eine Praxisprüfung an den Einsatzgeräten und schließlich ein schriftlicher Test.

Zusammen mit Kreisbrandmeister Christian Scheuer gratulierte dann Kreisbrandrat Johann Weber den erfolgreichen Teilnehmern aus dem Landkreis Cham.(wb)

 

Übungszeit:  27. März 2010, 8.30 Uhr
Ort:  Neumarkt
Dauer:  8 Stunden
eingesetztes Gerät:  4 PA, Tragetuch, Feuerwehraxt, Funkgeräte, Fluchthaube, Feuerwehrleinen
eigene Einsatzkräfte:  6
teilnehmende Feuerwehren:  AT-Feuerwehren aus der Oberpfalz


 
 
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Letzte Änderung: 16. April 2010 von Webmaster
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