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Jahreshauptversammlung 2009

 

 

Zeitungsbericht des „Bayerwald-Echo, Schwerpunkt Ost” vom 29.12.2009:

Aktive bei 22 Einsätzen gefordert

Bilanz Jahresversammlung der Rundinger Feuerwehr

Runding. Zur Jahresversammlung in der Brauereigaststätte Brandl hatte am Sonntag die Feuerwehr Runding ihre Mitglieder geladen. Vorstand Andreas Griesbeck begrüßte neben den Ehrenmitgliedern Josef Meier, Georg Gall und Johann Mühlbauer auch Festbraut Stephanie Martin, Ehrenvorstand Alfons Müller und über 80 Mitglieder. Sein Gruß galt auch Bürgermeister Franz Piendl, dessen Vertreter Markus Griesbeck und den Gemeinderäten, KBR Johann Weber, KBI Max Muhr und KBM Anton Bierl.

Beim Totengedenken gedachte man besonders der 2009 verstorbenen Mitglieder Albert Wittmann, Max Mühlbauer, Justin Gruber und Karl Wieser. Thomas Scheubeck verlas das Protokoll der letzten Jahresversammlung. 370 Mitglieder zählte zu diesem Zeitpunkt die FFW Runding.

Zweiter Vorstand Hubert Jobst berichtete über das Vereinsgeschehen 2009 von Rauchmelderübergabe, fünf Verwaltungsratsitzungen, vier Geburtstage, den Besuch von Faschingsbällen sowie Festivitäten von anderen Vereinen und der Kirche. Am 7. Juni wurde mit Erfolg das vereinseigene Hallenfest abgehalten. Eine Abordnung der Wehr überraschte die langjährigen Fahnenbegleiter Carolin Kopp und Matthias Mühlbauer nach deren kirchlicher Trauung mit einer Schlauchspirale. Im Laufe des Jahres konnte die Wehr vier neue Mitglieder im Verein begrüßen.

Kommandant Marco Greil informierte über 17 Übungen verschiedenster Art. Dass die Mitglieder bemüht sind sich fortzubilden und auf dem neuesten Stand zu halten, zeigt sich an 428 geleisteten Übungsstunden. Mit dem mobilen Wasserwerfer wird die Wehr auch bei weiter entfernt liegenden Bränden alarmiert. Beispielhaft nannte er den Brand im Sägewerk Gmach in Pösing, bei dem 14 Aktive 6,5 Stunden im Einsatz waren. Insgesamt wurde man zu vier Brandeinsätzen plus Fehlalarm gerufen. 18 Mal leistete die Wehr technische Hilfe unter anderem bei Insektenbeseitigung, Straßensperren bei Verkehrsunfällen und Beseitigung von Ölspur.

Bei Veranstaltungen, wie Martinszug, Volkstrauertag, Faschingsumzug etc. regelten Aktive den Verkehr. Auch an Wettbewerben, Leistungsprüfungen und Lehrgängen wurde erfolgreich teilgenommen. Für das TLF 16/25 wurden sechs neue Reifen durch die Gemeinde angeschafft, bei dem Karl Mühlbauer bei der richtigen Reifenwahl sehr behilflich war. Bei mehreren Arbeitseinsätzen wurden das LF 8 überholt, der Faschingswagen gebaut und am Gerätehaus die Fenster, Tore und der Balkon gestrichen. Greil dankte vor allem Ehrenmitglied Josef Meier, der sich das ganze Jahr unentgeltlich um die Blumen am Feuerwehrhaus kümmert. Ein Dank ging auch an die Ehefrauen der Mitglieder, die mehrmals im Jahr das Gerätehaus reinigen.

Ersatzbeschaffung für das LF 8

Für das 30 Jahre alte LF 8 wurde bei der Gemeinde ein Antrag auf Ersatzbeschaffung gestellt. Normalerweise werden LF 8 durch LF 10/6 ersetzt. Die FFW Runding hat, so Marco Greil, einen Antrag auf ein TSF mit Anhänger gestellt. Einer der Gründe dafür sei eine enorme Kostenersparnis von rund 80000 Euro. Kommandant Greil dankte allen Mitgliedern für die Unterstützung bei Übungen, Einsätzen und der ganzen Arbeit die übers Jahr anfällt. Den Jugendlichen für die gezeigten guten Leistungen dankte er ebenso wie den Führungskräften des Landkreises Cham für die gute Zusammenarbeit und den Bürgermeistern samt Gemeinderäten für die Unterstützung bei sämtlichen Anliegen.

Jugendwart Sebastian Greil hatte auch zum Abschluss dieses Jahres nur Positives zu berichten. Nach drei Neuaufnahmen zählt die Jugend neun Mädchen und 17 Jungen. In vielen Gruppenstunden und Übungen zeigten sich die Jugendlichen sehr engagiert. Doch auch der Spaß kam nicht zu kurz. Im Oktober besuchte die Jugend ein Heimspiel des FC-Bayern München in der Allianzarena. Auch beim Faschingsumzug, der Gemeindemeisterschaft im Kegeln usw. waren die Mädchen und Jungen vertreten.Bei der Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr wurde Verena Rädlinger zur Jugendsprecherin gewählt, Vertreterin ist Susanne Feil.

Bürgermeister Franz Piendl lobte die Arbeit der Rundinger Feuerwehrkameraden. Für die Gemeinde wäre es nicht vorstellbar, was sie ohne die größte der vier Feuerwehren der Gemeinde tun würde. Die Anwesenheit der drei hochrangigen Führungskräfte, Weber, Muhr und Bierl zeigten die herausragende Stellung der FFW Runding im Inspektionsbereich.

Piendl wies auf den Bau von zwei Biogasanlagen in der Gemeinde hin. Diese dürfe man im Hinblick auf Übungen nicht aus den Augen verlieren. Er dankte im Namen der Gemeinde für die Verkehrsregelung bei verschiedenen Veranstaltungen und für den steten Informationsfluss.

„Sinnvollste Freizeitbeschäftigung”

Kreisbrandrat Johann Weber würdigte den Jahresrückblick per Power Point. Die Rundinger Bürger können beruhigt schlafen, denn 466 Einsatzstunden sprechen für sich. Marco Greil dankte er für seine Arbeit nicht nur innerhalb der Gemeinde, als Inspektionsjugendwart erfülle er einen sehr wichtigen Dienst auf breiter Ebene. Er erwähnte einen mittlerweile ausgezeichneten Schüler, der bei einem Schreckensszenario in seiner Schule nicht in Panik verfiel, sondern fachmännisch löschte und hervorragende Erste Hilfe leistete, als Beispiel herausragender Jugendarbeit. Diese stelle für Weber die sinnvollste Freizeitbeschäftigung dar. Er zeigte sich überzeugt, im Landkreis Cham genug Jugendfeuerwehrler zu finden, die ebenso gewissenhaft reagieren würden. Er dankte den Jugendlichen, die sich, wie dieser Schüler, ausbilden lassen, um anderen helfen zu können. Weber bedankte sich besonders für die Unterstützung der Rundinger Wehr beim Großbrand in Pösing.

Seit Sonntag, 18 Uhr, besitzt die Wehr eine eigene Homepage, die von Hubert Scheubeck vorgestellt wurde. Sie beinhaltet Kontakte und Adressen, den Übungsplan zum Herunterladen, Vereinstermine und wird immer mit aktuellen Inhalten bereichert. (cmi)

 

Die Feuerwehrfahne von 1935 sollte erhalten werden

Diskussion Ehrenmitglied Josef Meier regte Sanierung an.

Runding. Ehrenmitglied Josef Meier meldete sich in der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Runding beim Punkt Wünsche und Anträge zu Wort. Er fände es schade, wenn man die alte Fahne von 1935 verkommen ließe. Dabei sei sie, wegen des Rundinger Ortsbildes auf der Vorderseite, seiner Meinung nach schöner als die 1968 gesegnete neue Fahne.

Da Meier mit seinem Anliegen bereits im Vorfeld an die Vorstandschaft herangetreten war, hatte diese die Fahne mitgebracht und zeigte sie den Anwesenden. Ernst Friedl, der die Fahne in seiner Stickerei in Augenschein genommen hatte, führte zwei Möglichkeiten zur Reparatur aus.

Wenn er nur die schadhaften Stellen ausbessere, bestehe die Gefahr, dass die Fahne in kürzester Zeit wieder genauso aussehe. Man könne jedoch auch die größeren Motive ausschneiden und auf einem neuen Stoff wieder anbringen. Allerdings beliefen sich die Kosten hierfür auf zirka 3100 Euro. Markus Griesbeck lobte die Anregungen von Josef Meier, sprach sich jedoch gegen eine vollständige Restaurierung der Fahne aus. Seiner Meinung nach sollte die Fahne fachmännisch versiegelt werden, schließlich würde diese nur noch für eigene Fahnenweihen verwendet. Auch Florian Mühlbauer sprach sich dafür aus, dass die Fahne nicht verkommen darf. Wenn sie, wie Friedl ausgeführt hatte, restauriert wird, sei sie jedoch nicht mehr die Originalfahne von 1935. Wird sie gereinigt und versiegelt, könne sie nicht mehr verwendet werden und sei nur mehr Museumsstück. Bis zur nächsten Jahresversammlung werde ein Kostenvoranschlag über die Versiegelung eingeholt. Erst dann werde über das weitere Schicksal der Fahne entschieden.

Die Mitglieder schlossen die Versammlung mit einem Rehessen, gespendet von Heinrich Mühlbauer und Erwin Griesbeck.(cmi)

 

Veranstaltungszeit:  27. Dezember 2009, 19.30 Uhr
Ort:  Gasthaus Brandl, Runding
Dauer:  2 Stunden
Teilnehmer:  84


 
 
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Letzte Änderung: 15. April 2010 von Webmaster